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Unsere Damastmesser geschliffen nach Art des bergischen Landes

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Individuelles Messer Set

Je nachdem, wie die Messer geschliffen sind, bringen sie ganz unterschiedliche Vorteile mit sich, welche man bei der Nutzung deutlich zu spüren bekommt. Der sogenannte Schliff nach Art des bergischen Landes steht dabei ganz vorne auf der Beliebtheitsskala und das natürlich nicht ohne Grund. In diesem Artikel wollen wir Dich nicht nur darüber informieren, um was es sich bei diesem besonderen Schliff handelt, sondern auch Pflegetipps geben, damit diese schön lange scharf bleiben.

Neuer Vergleich Schliff

Was ist das für ein Schliff?

Ein Messer, dass nach Art des bergischen Landes geschliffen wurde, hat eine ganz besondere Qualität. Aus diesem Grund sind die Messer mit einer solchen Schleifart, wie zum Beispiel bei einigen unserer adelmayer® Messern mit diesem speziellen Schliff, für unterschiedliche Nahrungsmittel geeignet und leisten hier eine hervorragende Arbeit. Messer, welche mit einer solchen traditionellen Weise geschliffen wurden, haben im Gegensatz zu anderen Modellen eine wesentlich längere Lebensdauer und begeistern mit tollen Vorteilen. Wichtig dafür ist es allerdings, die Messer auch wirklich richtig zu behandeln.

Je nachdem, wie die Messer geschliffen sind, bringen sie ganz unterschiedliche Vorteile mit sich, welche man bei der Nutzung deutlich zu spüren bekommt. Der sogenannte Schliff nach Art des bergischen Landes steht dabei ganz vorne auf der Beliebtheitsskala und das natürlich nicht ohne Grund. In diesem Artikel wollen wir Dich nicht nur darüber informieren, um was es sich bei diesem besonderen Schliff handelt, sondern auch Pflegetipps geben, damit diese schön lange scharf bleiben.

Gut zu wissen: Diese Art des Schleifens wird bis heute noch ganz traditionell mit der Hand vollzogen. Das spricht für die hervorragende Qualität eines jeden Messers. Auch diese Tatsache zeigt erneut, um welch hohe Qualität es sich dabei handelt.

Der Schliffwinkel wird bei dieser Schleifart sehr hoch oben angesetzt, was eher als unüblich gilt. Jedoch ist es sehr effizient. So entsteht eine  schlanke geschliffene Klinge, welche zudem spitz auf die Schneide zuläuft.

Es handelt sich hierbei also um eine besonders traditionelle Schleifart, welche bereits seit vielen Jahren begeistert. Allerdings wird dieses traditionelle Verfahren gerade mal noch von einer Hand voll Schleifern beherrscht. Kein Wunder, denn hier sind jahrelange Erfahrungen notwendig, um die ballige Geometrie umzusetzen. Im Übrigen wird der Schleifstein beim Schleifen dauerhaft mit Wasser gekühlt. Das hat zur Folge, dass die Eigenschaft vom Stahl nicht verändert wird.

Der Schliff war bis in die 60er Jahre das Aushängeschild des bergischen Landes, was unter anderem auch zum hervorragenden Ruf in der ganzen Welt geführt hat. Wie dieser im einzelnen aussieht präsentieren wir euch jetzt:

Schritt 1: Begradigen

Hierbei wird die Schneide begradigt, damit es beim Schneiden aufliegt. Durch das Begradigen der Schneide und das Aufliegen der kompletten Klinge wird die Form gesichert, sodass die ausgewählten Lebensmittel reibungslos durchtrennt werden.

Schritt 1: Begradigen

Hierbei wird die Schneide begradigt, damit es beim Schneiden aufliegt. Durch das Begradigen der Schneide und das Aufliegen der kompletten Klinge wird die Form gesichert, sodass die ausgewählten Lebensmittel reibungslos durchtrennt werden.

Schritt 2: Pließten

Hier werden die nach dem Schleifen entstandenen Riefen (Schleifspuren) auf der Klingenoberfläche mittels einer speziellen Prozedur unter dem Einsatz einer Schmirgelpaste mit einer speziell dafür konzipierten Filzscheibe entfernt. Selbes gilt für den Griff

Schritt 3: Scotchen

Mit dem Vorgang des “Scotchen” wird eine strukturierte Oberfläche geschaffen, um die Schneidqualität zu erhöhen. Je feiner die Oberfläche der Messerklinge, desto besser gleitet es durch das Schneidgut und überzeugt im Nutzungskomfort.

Schritt 3: Scotchen

Mit dem Vorgang des “Scotchen” wird eine strukturierte Oberfläche geschaffen, um die Schneidqualität zu erhöhen. Je feiner die Oberfläche der Messerklinge, desto besser gleitet es durch das Schneidgut und überzeugt im Nutzungskomfort.

Schritt 4: Vorabzug

Beim sogenannten Abzug bzw. Vorabzug wird je nach Messer ein anderer Schneidewinkel eingesetzt. Der Schneidewinkel ist je nach Messertyp entscheidend für die Schneidqualität.

Schritt 5: Polierabzug

Durch den Vorabzug entsteht ein Grat an der Schneide der Klinge. Dieser Grat wird mittels einer Polierscheibe entfernt. Dadurch können wir eine optimale Schneidleistung gewährleisten.

Schritt 5: Polierabzug

Durch den Vorabzug entsteht ein Grat an der Schneide der Klinge. Dieser Grat wird mittels einer Polierscheibe entfernt. Dadurch können wir eine optimale Schneidleistung gewährleisten.

Schritt 6: Aufbereitung

Der Griff wird aufbereitet und unnötiger Grat entfernt.

Schritt 7: Schneidtest

Zuletzt wird die Klinge auf die Schärfe getestet.

Schritt 7: Schneidtest

Zuletzt wird die Klinge auf die Schärfe getestet.

Schritt 8: Nagelprobe

Mit leichtem Druck auf dem Daumennagel oder dem eisernen Daumenring erhebt sich eine kleine Wölbung an der Schneide, sofern die Klinge fein und dünn ausgeschliffen wurde, dies bedeutet also die ultimative Schärfe.

Messer, die nach Art des bergischen Landes geschliffen wurden, werden immer mit der typischen Nagelprobe getestet. Während das früher noch mit etwas Druck auf dem Daumennagel getestet wurde, ist das heute nicht mehr der Fall. Mittlerweile gibt es dafür einen speziellen eisernen Ring. Über diesen wurde die Schneide vom Messer mit einem leichten Druck gezogen. Hierbei muss nun eine kleine Wölbung entstehen. Diese zeigt somit die unvergleichbare Schärfe der betroffenen Messer.

Tipps zum richtigen Umgang

Damit unsere Messer mit dem Schliff nach Art des bergischen Landes schön lange halten, was sie versprechen, ist die richtige Pflege sehr wichtig. Hierzu findest Du im Folgenden einige Pflegetipps:

 

  • Bitte schneide mit diesem Messer ausschließlich gerade und auch die abknickenden Bewegungen sollte stets tabu sein. Ansonsten kann es schnell passieren, dass sich micro-kleine Ausfransungen direkt an der Schneide bilden. In diesem Fall müssten diese durch einen Profi fachmännisch entfernt bzw. ausgeschliffen werden.
  • Es sollen bei der Nutzung keine Hebel- oder Drehbewegungen gemacht werden. Das zählt vor allem dann, wenn die Klinge bei einem harten Schneidgut genutzt wird und in diesem Feststeckt, wie zum Beispiel in einem Kohlstrunk oder einer Schwarte. Wenn das mal der Fall sein sollte, das Messer einfach gerade herausziehen. Ansonsten kann es passieren, dass so eine dünne Klinge, wie die nach Art des bergischen Landes, abbricht. Auch das Hacken wird natürlich nicht empfohlen und das für keine Messer.

 

  • Du darfst auf KEINEN FALL tiefgefrorene Lebensmittel mit den Messern schneiden. Diese sind für die feine und sehr dünne Klinge viel zu hart. Da hier die Klinge nicht für ausgelegt ist, wäre im schlimmsten Fall Ausbrüche an der Schneide die Folge. Wenn Du mal tiefgefrorene Lebensmittel schneiden möchtest, so eignet sich ein elektrisches Sägemesser oder aber ein Hackmesser hervorragend für diese Aufgabe.
  • Viele nutzen gerne das Messer, wenn das Schneidgut vom Brett geschoben werden muss. Das ist für die Klinge sehr schädlich, denn durch die dadurch resultierende Querbewegung wird sie viel früher Stumpf und muss nachgeschliffen werden. Diese Tatsache gilt allerdings nicht nur für diesen Schliff, sondern für alle Messer.
  • Du solltest bei unseren adelmayer® Messern, die nach Art des bergischen Landes geschliffen wurden, immer zu Schneidbrettern greifen, welche eine weiche Oberfläche aufweisen. Dazu zählen zum Beispiel weiche Kunststoffe oder Kirschholz, aber auch Walnuss, Birken- sowie Fichtenholz sind gern gesehen und daher hervorragend geeignet. Schneidbretter, welche jedoch aus Glas, Bambus- oder Eukalyptusholz sowie Marmor hergestellt wurden, sorgen dafür, dass das Messer schneller stumpf wird. Du kannst dabei sehr leicht testen, ob das Schneidbrett gut geeignet ist. In diesem Fall hinterlässt das Messer deutliche Schnitte. Das wiederum schont die feine und dünne Messerklinge.
  • Wenn es um das Schärfen unserer Messer geht, ist ebenso Vorsicht geboten. Es sollte nur auf einem Diamant Wetzstahl,  Diamant Schleifstein oder Wetzstein geschärft werden. Aus diesem Grund solltest Du auch auf keinen Fall die Marktüblichen mechanischen Schärfgeräte verwenden, sondern zu hochwertigen Produkten greifen. Billige und handelsübliche Produkte schleifen die Messer oft oberhalb der Schneide. Das würde zum Ausdünnen der Klinge führen und somit auch Ausbrüche vorprogrammieren.

Fazit – Messer nach Art des bergischen Landes geschliffen begeistert mit der richtigen Pflege

Die Messer aus unserem adelmayer® Onlineshop begeistern mit dem Schliff nach Art des bergischen Landes und somit einer sehr feinen und dünnen Klinge. Um hier jedoch alle Vorteile genießen zu können, ist es wichtig, dass das Messer immer optimal gepflegt und richtig benutzt wird. Dann wirst Du sehr lange große Freude an den adelmayer® Messern haben.

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