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Wein-Lexikon – die wichtigsten Begriffe kurz erklärt

Ob einem nun in einem teuren Restaurant ein Wein angeboten wird oder man auf der Suche nach dem passenden Wein für ein ganz besonderes Essen ist. Es gibt zahlreiche Ausdrücke, um einen guten Wein zu beschreiben. Kennt man diese nicht, ist es schwer, sich ein eigenes Bild zu machen. Wir erklären in diesem Artikel die wichtigsten Vokabeln und haben ein übersichtliches Wein-Lexikon zusammengestellt, welches von A wie Abgang bis hin zu Z wie Zweitwein reicht.

Weinlexikon Buchstabe A:

Abgang: Unter dem Begriff Abgang versteht man beim Wein den Nachgeschmack. Mit dem Abgang eines Weins wird das Nachwirken von Aromen sowie von Fülle beschrieben. Der Abgang spielt bei den einzelnen Weinsorten übrigens eine enorm wichtige Rolle und ist für viele Weinliebhaber kaufentscheidend.

Adstringierend: Das Wort Adstringierend kommt aus dem lateinischen und wird von dem Wort „adstringere“ abgeleitet übersetzt bedeutet es zusammenziehen. Es beschreibt viel mehr ein Gefühl, wenn sich durch Tannin, Säure oder aber einer Kombination aus beidem im Mund des Weintrinkers alles zusammenzieht. Eine Weineigenschaft also, die ein ganz besonderes Gefühl ins uns auslöst.

Alkoholisch: Der Begriff alkoholisch stammt natürlich nicht nur aus dem Weinbereich. Es ist jedoch wohl eher als negative Eigenschaft zu deuten. Ein Wein sollte nicht zu stark nach Alkohol schmecken, da ansonsten ein Großteil der anderen Aromen übertönt wird und der Geschmack eher an einen Weinbrand erinnert.

Weinlexikon Buchstabe B:

Barrique: Bei einem Barrique handelt es sich um ein Weinfass aus Holz, welches genutzt wird, um den Wein schön reifen zu lassen. Die meisten Fässer werden aus Eichenholz hergestellt. Ein Barrique verleiht dem jeweiligen Wein zusätzlich ein ganz besonderes Aroma, welches als würzige Note beschrieben wird.

Blumig: Bezeichnet man einen Wein als blumig, so wird damit sein Duft und nicht sein Geschmack beschrieben. Der Wein selbst duftet also schön blumig, was selbstverständlich eine besonders positive Eigenschaft beschreibt.

Bouquet/Bukett: Auch der Begriff bezeichnet den Duft eines Weins.

Botrytis Cinerea: Der Begriff Botrytis Cinerea wird auch gerne als Edelreife oder Edelfäule bezeichnet. Hierbei handelt es sich um einen ganz besonderen Schimmelpilz, welcher sich auf der reifen Weintraube befindet. Dieser trägt vor allem zur wesentlichen Ausprägung von den deutschen Weinen bei. Durch diesen Pilz wird die Beerenschale perforiert. Das hat anschließend zur Folge, dass durch diese Beerenhaut nun mehr Wasser verdunstet, wodurch wiederum die Zuckerkonzentration in jeder einzelnen Beere ansteigt. Durch den Wasserentzug konzentrieren sich die Inhaltsstoffe der Beeren aus dessen Fruchtfleisch, was dazu führt, dass sie schrumpfen und zu kleinen Rosinen werden. Durch diese lassen sich nun besonders hochrangige Weine herstellen, wie zum Beispiel Auslesen, Beeren- oder Trockenbeerauslesen, welche ebenfalls sehr begehrt unter den Weinliebhabern sind.

Weinlexikon Buchstabe C:

Cuvée: Der Begriff Cuvée wird auch gerne unter dem Namen Verschnitt geführt und beschreibt die Mischung aus verschiedenen Weinen. Diese werden miteinander kombiniert, um ganz besondere Geschmäcker zu erschaffen.

Weinlexikon Buchstabe D:

Dekantieren: Mit dem Dekantieren wird das Umfüllen vom Wein beschrieben, wobei dieser von der Flasche in eine Karaffe gefüllt wird. So kann er besser Atmen und dabei sein ganzes Aroma entfalten. Des Weiteren bietet das Dekantieren den Vorteil, dass sich eventuell vorhandene Partikel so besser am Boden absetzen und beim Einschenken in das Weinglas in der Karaffe zurück bleiben.

Weinlexikon Buchstabe E:

Extraktreich/körperreich: Weine, die als extraktreich bzw. körperreich beschrieben werden, haben viel Substanz, wie zum Beispiel Geschmack, Alkohol, Tannine, Frucht oder Duft.

Weinlexikon Buchstabe F:

Feinherb: Als feinherb werden in der Regel halbtrockene Weine bezeichnet. Dabei ist nicht gesetzlich festgelegt, wie viel Restzucker ein feinherber Wein aufweisen darf, wobei es bei dem halbtrockenen Wein anders aussieht. So darf ein halbtrockener Wein maximal 9 – 18 Gramm Zucker auf einem Liter Wein aufweisen, wobei es sich um unvergorenen Zucker handelt. Aus diesem Grund ist feinherber Wein oftmals noch etwas süßer als halbtrockener Wein.

Frisch: Das Wort Frisch ist im Weinbereich ein Geschmack, der auf Weißweine zutrifft. Diese jungen Weine sind mit Kohlensäure angereichert und enthalten zusätzlich noch etwas Säure. Frische Weine werden vor allem sehr gerne an warmen Sommertagen getrunken.

Fruchtig: In der Welt der Weine beschreibt das Wort Fruchtig sowohl den Duft des Weines als auch seinen Geschmack. Ein fruchtiger Wein schmeckt und duftet nach Früchten oder Beeren.

Weinlexikon Buchstabe G:

Grad Oechsle: Der Begriff Grad Oechsle wird auch gerne als Mostgewicht bezeichnet. Hier geht es um die Dichte des Mosts im Wein und somit auch indirekt um die Zuckerkonzentration in ich,m. Das bedeutet im gleichen Zug: Je mehr Zuckergehalt im Most ist, desto dichter fällt er aus, was zur Folge hat, dass unter Umständen auch der Alkoholanteil im Wein höher ausfällt.

Grasig: Als grasig wird ebenfalls ein Duft sowie ein Geschmack beschrieben. Der Geschmack und Duft nach frischem Gras ist in der Regel ein Zeichen von Unreife, sodass der Wein noch nicht „fertig“ ist. Allerdings ist das mittlerweile bei einigen Weinsorten sogar Absicht, um einen besonders frischen Weinstil zu erzeugen.

Grün: Grün: Mit dem Begriff Grün werden die vegetabilen Noten des Weins beschrieben, wie zum Beispiel grüne Paprika oder grüner Spargel. Zusätzlich sagt man im Weinsegment auch, dass ein Wein noch besonders „gras-grün“ schmeckt, was bedeutet, dass er noch unreif ist, was jedoch, wie bereits erwähnt, auch gewollt sein könnte.

Weinlexikon Buchstabe M:

Most: Beim Most handelt e sich um den abgepressten Saft aus den unterschiedlichen Weinbeeren.

Weinlexikon Buchstabe S:

Sauer: Es gibt Weinsorten, welche einen besonders hohen Säuregehalt aufweisen. Oftmals enthalten diese Weinsäure oder Apfelsäure, wobei auch eine Kombination aus beiden möglich ist.

Schwer: Der Begriff Schwer bezeichnet extraktreiche und alkoholreiche Weine.

Spritzig: unter den Begriff Spritzig fallen vor allem die jungen Weine, welche mit Kohlensäure angereichert wurden und welche ebenfalls sehr frisch schmecken.

Weinlexikon Buchstabe T:

Tannin: Das Tannin ist eine besondere Substanz aus der Traubenschale der Beeren, was auch unter dem Begriff „Gerbstoff“ geführt wird. Tannin hat die Eigenschaft, den individuellen Weingeschmack zu prägen. Er macht den Wein herber und griffiger. Zusätzlich gibt es die Tannine aus Holz. Das kommt dann vor, wenn die Weine in einem Holzfass, dem Barrique, reifen und diesbezüglich eine ganz eigene Geschmacksnote bekommen.

Teerior: Der Begriff Terrior stammt aus dem Französischen und beschreibt die im Geschmack zu erkennende Herkunft des Weines. Diesen ganz besonderen Geschmack bekommt ein Wein durch das unverkennbare Zusammenspiel aus Klima, Winzerkunst sowie dem Boden, auf dem er wächst.

Trocken: Als trocken werden die herben Weine bezeichnet. Diese weisen kaum eine Restsüße auf, sodass es sich hierbei erneut um einen Geschmack handelt, den das Wort „herber Wein“ beschreibt.

Weinlexikon Buchstabe W:

Weich: Weich werden die seidigen und samten Weine beschriebe. Ein weicher Wein hat nur sehr wenig Säure und Tannin. Diese weichen Weine sind sehr beliebt und passen zu vielen verschiedenen Gerichten.

Weinstein: Der Begriff Weinstein ist auch als Travialname zu verstehen, welcher das Kaliumsalz in der Weinsäure beschreibt. Weinstein wird bei der Lagerung von Wein sichtbar. Hier kristallisiert er aus und setzt sich vor allem am Boden vom Weingefäß ab. Weinstein ist jedoch weder als Fehler des jeweiligen Weins noch als ein zwingendes Qualitätsmerkmal zu sehen und sagt somit eigentlich nichts über den Wein aus.

Weinlexikon Buchstabe Z:

Zweitwein: Unter dem Namen Zweitwein werden günstigere Weinsorten aus einem bekannten Weingut beschrieben. Dieser wird aus Trauben hergestellt, welche für den Erstwein nicht verwendet wurden. Hier bekommt man zwar nicht die gleiche Qualität, jedoch eine ähnliche und das für wesentlich weniger Geld.

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